Hans Meyer
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Blower Door Messausrüstung zur Prüfung nach DIN 4108-7 und der neuen Energieeinsparverordnung (EnEV)
Dass alte Häuser zugig und undicht sein können, ist vielen Bewohnern und Hausherrn klar. Deutlich registriert der Mensch Mängel in der Dichtheit der Gebäudehülle. Das kostet Heizenergie, zehrt an der Substanz eines Gebäudes, sorgt für erhöhte Lärmpegel. Dies geht oft auch zu Lasten der Gesundheit und mindert den Wohnkomfort erheblich.
Doch auch, wenn der Luftzug nicht sofort spürbar ist, haben viele Häuser verborgene Lecks.
Bis zu 30% der Gebäude aus jüngerer Zeit weisen Undichtigkeiten auf, die mit speziellen Geräten und Messmethoden aufgespürt werden können.

Etwa einen halben Tag dauert die Messung inklusive Lecksuche in einem Einfamilienhaus.
Je nach Aufwand sind zwischen 350,00 und 550,00 €
an Kosten zu veranschlagen.

Ein stolzer Betrag, wird mancher Häuslebauer denken, doch lohnt sich der Aufwand der Dichtprüfung, wenn man auch die nötigen Konsequenzen zieht.
Für eine luftdichte Gebäudehülle sprechen viele Gründe:




Vermeiden von Bauschäden
Vermeiden von Zugluft
Vermeiden unnötiger Wärmeverluste
Verbesserter Schallschutz vor Außenlärm
und zwischen Wohnungen
Höhere Luftqualität
Bauschäden

Kondensierter Wasserdampf kann an den betroffenen Bauteilen zu unliebsamen Überraschungen und Bauschäden führen (häufig erst nach Jahren). Da eine hohe Luftfeuchtigkeit nicht nur allein planerische Anforderungen an Architekten und Ingenieure stellt, sondern in hohem maße auch die Qualität der Ausführung durch die Gewerke das Ergebnis beeinflusst, ist eine abschließende Messung nach Erstellung sinnvoll, um dem Bauherrn die Luftdichtigkeit zu garantieren.

Hier sollte die sogenannte "Blower-Door"-Messung als Mittel der Qualitätssicherung im Bau generell eingesetzt und mit in die Bauabnahme aufgenommen werden.
Mit zunehmenden Wärmeschutzanforderungen erlangt auch die Gebäudedichtheit eine wachsende Bedeutung. Während im Altbaubestand die Luftdichtigkeit eines schlecht gedämmten Gebäudes den Heizenergiebedarf nur in einem relativ geringen Maß beeinflusst, sind die Lüftungsverluste durch unkontrolliertes Lüften über Lecks bei einem Gebäude, das entsprechend der Wärmeschutzverordnung gedämmt ist, der entscheidende Parameter, der den Heizenergiebedarf (und damit die Heizkosten) im schlimmsten Fall verdoppeln kann.

Durch solche Zufallslüftungen über Leckagen kann außerdem die für Gesundheit und Wohnkomfort nötige Frischluftzufuhr nicht gewährleistet werden, da diese willkürlich durch Klima- und Windverhältnisse bestimmt wird.

Blower-Door-Test

Bei diesem Verfahren wird nach Abdichtung aller bekannten Leckagen eine Folie in die Haustür eingebaut, in der sich ein Ventilator befindet.

Mit Hilfe der "Blower Door" werden im Gebäude Druckdifferenzen (Unter- und Überdruck) zwischen 10 und 60 Pascal zur Aussenluft erzeugt.

Diese Druckdifferenzen entsprechen dem Staudruck auf der Luv-Seite des Hauses bei Windgeschwindigkeiten zwischen 4 und 10 m/s.


Zugleich wird der durch die Luftdurchlässigkeit verursachte sogenannte Volumenstrom registriert. Entsprechend internationalen Normen ermittelt man die Luftwechselrate (sie gibt an, wie oft in einer Stunde das Luftvolumen des Gebäudes durch Frischluft erneuert wird) bei einer Druckdifferenz von 50 Pascal.

Die gezielte Lecksuche erfolgt bei einem Unterdruck von 50 Pascal mit Hilfe eines empfindlichen Thermoanemometers.

Die Leckagen werden beurteilt und fotographisch erfasst.